Hundehaftpflichtversicherung

Was ist abgedeckt?
- Personenschäden (z. B. wenn dein Hund jemanden verletzt)
- Sachschäden (z. B. beschädigte Kleidung, Fahrrad, Möbel)
- Vermögensschäden, die aus einem Personen- oder Sachschaden folgen
- Schäden durch Dritte, die den Hund führen (Gassi-Service, Freunde)
- Mietsachschäden in der Wohnung (je nach Tarif)
- Schäden im Ausland (Deckung und Dauer je nach Tarif)
Worauf du achten solltest
- • Hohe Deckungssumme (mind. 5–10 Mio. € pauschal).
- • Mitversicherung von Fremdhütern (Gassi-Service, Hundesitter).
- • Mietsachschäden und Auslandsdeckung eingeschlossen.
- • Ungewollter Deckakt und Welpen (bis zu einem Alter) mitversichert.
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Häufige Fragen
Ist eine Hundehaftpflicht in Deutschland Pflicht?+
Das ist Ländersache: In mehreren Bundesländern (u. a. Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen) ist eine Hundehaftpflicht für alle oder bestimmte Hunde vorgeschrieben; in anderen nur für als gefährlich eingestufte Rassen. Prüfe die Regelung deines Bundeslandes.
Warum reicht die Privathaftpflicht nicht?+
Die private Haftpflichtversicherung schließt Schäden durch Hunde in der Regel aus. Für Hunde brauchst du eine eigene Tierhalterhaftpflicht.
Wie hoch sollte die Deckungssumme sein?+
Empfehlenswert sind mindestens 5 bis 10 Millionen Euro pauschal für Personen- und Sachschäden, da Personenschäden sehr teuer werden können.
Was kostet eine Hundehaftpflicht?+
Gute Tarife liegen häufig im Bereich von rund 40 bis 90 Euro pro Jahr (indikativ, Stand: Juli 2026). Der Beitrag hängt von Deckungssumme, Selbstbeteiligung und Leistungsumfang ab.